Review: "Kindsköpfe"

Kindsköpfe. Das sind Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, David Spade und Rob Schneider. Was nach dem Who’s Who der amerikanischen Comedy-Elite klingt, stellt sich am Ende als große Enttäuschung heraus. Die Erwartungen in die amerikanische Familienkomödie waren hoch, vielleicht sogar zu hoch. Letztendlich bleibt eine durchwachsene Komödie die gegen Ende immer mehr an Witz verliert.

Kindsköpfe. Das sind Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, David Spade und Rob Schneider. Was nach dem Who’s Who der amerikanischen Comedy-Elite klingt, stellt sich am Ende als große Enttäuschung heraus. Die Erwartungen in die amerikanische Familienkomödie waren hoch, vielleicht sogar zu hoch. Letztendlich bleibt eine durchwachsene Komödie die gegen Ende immer mehr an Witz verliert.

5 Freunde und ihre klischeebehafteten Familien treffen sich nach vielen Jahren auf der Beerdigung ihres Basketballcoaches wieder. Kurzerhand wird beschlossen das restliche Wochenende zusammen an einem See zu verbringen. Es folgen die typischen, aus den hundert Teenie- und Familienkomödien bekannten, flachen Witze. Immerwieder wird die fröhliche Stimmung durch unnötige (Fashionweek in Mailand vs Wochenende am See) und abstoßende (Omas Fußausschlag) Nebenstorys unterbrochen.

Je weiter der Film sich dem Ende zuneigt, desto schwerfälliger wird nach einem Höhepunkt der Story gesucht. Dieser offenbart sich als Beichte der jeweiligen familieninternen Probleme. Danach findet man sich noch zu einem letzten Basketballspiel gegen alte Rivalen zusammen, gefolgt von einem gemeinsamen Feuerwerk. Alle Probleme sind über Bord geworfen und man hat sich endlich zur amerikanischen Vorbildfamilie entwickelt. Toll.

Das klingt alles sehr negativ. Wer eine unkomplizierte Familienkomödie sucht wird sie finden. Wer ein Gagfeuerwerk der Extraklasse sucht, der ist hier falsch. Am Ende stellt sich der Film als ziemlich belanglos dar, wer den Trailer kennt, der kennt die besten Szenen. Er wird wahrscheinlich zur typischen Freitagabend Unterhaltung auf Prosieben werden, gesehen haben muss man ihn aber nicht.

Der Yeti