Das Völkerschlachtdenkmal – Ein Monument für die Ewigkeit

In Leipzig erhebt es sich seit 97 Jahren ganze 91m in die Höhe und ist eines der Wahrzeichen dieser einzigartigen Stadt. Die Rede ist vom Völkerschlachtdenkmal, welches wie der Name schon sagt, an die Völkerschlacht zu Leipzig im Jahre 1813 erinnert. Dieses Ereignis ist das wohl wichtigste in der 1000-jährigen Geschichte dieser Stadt und auch ein wichtiges Ereignis der Geschichte Deutschlands.
Das Völkerschlachtdenkmal

In Leipzig erhebt es sich seit 97 Jahren ganze 91m in die Höhe und ist eines der Wahrzeichen dieser einzigartigen Stadt. Die Rede ist vom Völkerschlachtdenkmal, welches wie der Name schon sagt, an die Völkerschlacht zu Leipzig im Jahre 1813 erinnert. Dieses Ereignis ist das wohl wichtigste in der 1000-jährigen Geschichte dieser Stadt und auch ein wichtiges Ereignis der Geschichte Deutschlands.

Das Völkerschlachtdenkmal zu Leipzig

In Leipzig erhebt es sich seit 97 Jahren ganze 91m in die Höhe und ist eines der Wahrzeichen dieser einzigartigen Stadt. Die Rede ist vom Völkerschlachtdenkmal, welches wie der Name schon sagt, an die Völkerschlacht zu Leipzig im Jahre 1813 erinnert. Dieses Ereignis ist das wohl wichtigste in der 1000-jährigen Geschichte dieser Stadt und auch ein wichtiges Ereignis der Geschichte Deutschlands.

Als der französische Kaiser Napoleon 1812 in Russland eine katastrophale Niederlage einfuhr, sahen die deutschen Fürsten ihre Chance gekommen. Sie sagten sich von der seit Anfang des Jahrhunderts dauernden französischen Herrschaft los und vereinten ihre Armeen um sich Napoleon zu stellen. Die entscheidende Schlacht wurde am 18. Oktober 1813 bei Leipzig geschlagen, hier standen Preußen, Österreicher, Schweden und Russen den Franzosen sowie den verbliebenen deutschen Verbündeten Napoleons (z.B. Sachsen) gegenüber. Die Schlacht tobte 3 Tage lang und war erst entschieden als die Sachsen Napoleon am dritten Tag in den Rücken fielen. Die Niederlage der Franzosen bedeutete ihren Rückzug aus Deutschland, die Schlacht ging als Völkerschlacht zu Leipzig in die Geschichtsbücher ein. 2 Jahre später wurde Napoleon im belgischen Waterloo endgültig besiegt.

Natürlich wollte man der Schlacht ein Denkmal setzen, da Sachsen aufgrund seines späten Seitenwechsels mit großen Gebietsabtretungen bestraft wurde, lehnte das sächsische Königshaus den Bau eines Denkmals in Leipzig aber ab. Erst nach der Gründung des deutschen Kaiserreichs 1871 konnte man diesen Plan in Angriff nehmen. 1896 wurde der Architekt des Kyffhäuserdenkmals, Bruno Schmitz, damit beauftragt ein würdiges Denkmal zu entwerfen. 1898 begann schließlich der Bau, welcher dank des damaligen Patriotismus komplett durch Spenden finanziert wurde. Am 18.10.1913, genau 100 Jahre nach der Schlacht konnte das Denkmal eingeweiht werden.

Die Fundamente des Völkerschlachtdenkmals, 1902

Die Fundamente des Völkerschlachtdenkmals, 1902

Um auf die Spitze des Gebäudes (91m) zu gelangen, ist es nötig ganze 500 Stufen zu steigen. Zusätzlich sollte man nicht zu breit gebaut sein, in den Engen Gängen in der Spitze des Gebäudes sind schon einige Menschen nicht mehr weiter gekommen. Die momentanen Sanierungsmaßnahmen sehen jedoch den Bau eines Fahrstuhls vor ;) Im Inneren des Gebäudes, der Krypta, findet man vier 9,5m hohe Steinstatuen welche die vier Schlachttugenden Tapferkeit, Glaubensstärke, Volkskraft und Opferbereitschaft darstellen. In der Mitte der Halle findet sich ein symbolisches Grab der 120000 gefallenen Soldaten welches von 16 steinernen Totenwächtern bewacht wird.

Von außen fällt der Eingang, welcher vom Erzengen Michael bewacht wird, auf, über ihm finden sich die Worte “Gott mit uns!”, die Parole des preußischen Königshauses und der deutschen Kaiser. Die Spitze des Monuments wird von 12 Freiheitswächtern bewacht, welche den Frieden im deutschen Reich wahren sollten. Eine Tätigkeit die mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs 1914 ein jähes Ende nahm. Vor dem Monument findet sich der Tränenteich, welcher die vergossenen Tränen der toten Soldaten symbolisiert.

Obwohl das Denkmal im letzten Jahrhundert meist für propagandistische Massenveranstaltungen missbraucht wurde, ist es für mich immer einen Besuch wert. Die gigantischen Ausmaße des Gebäudes und die Aussicht die man von der Spitze aus genießen kann sind immer wieder atemberaubend. Da ich gebürtiger Leipziger bin und jedem der mit mir nach Leipzig fährt dieses Gebäude zeige, habe ich aufgehört meine Besuche zu zählen…es sollten inzwischen über 20 sein.

Der Yeti

Panoramablick über Leipzig mit dem markanten Universitätshochhaus

Das Völkerschlachtdenkmal, der Tränenteich, meine Freundin und ich

Eine der Kolossalstatuen in der Krypta

Das Grab der gefallenen Soldaten mit einigen Totenwächtern