John Lennon – die Geschichte einer Musik-Legende

Ein Berliner Gymnasium wurde ebenso nach ihm benannt wie ein Liverpooler Flughafen oder ein Teil des Central Parks. Zahllose Tributsongs sind nach seinem Tod entstanden, den Millionen von Menschen auf der ganzen Welt betrauerten. 1980 wurde er erschossen, der damals 40 jährige John Lennon, einer der berühmtesten Musiker der Geschichte, der gestern 70 Jahre alt geworden wäre.

Ein Berliner Gymnasium wurde ebenso nach ihm benannt wie ein Liverpooler Flughafen oder ein Teil des Central Parks. Zahllose Tributsongs sind nach seinem Tod entstanden, den Millionen von Menschen auf der ganzen Welt betrauerten. 1980 wurde er erschossen, der damals 40 jährige John Lennon, einer der berühmtesten Musiker der Geschichte, der gestern 70 Jahre alt geworden wäre.

Geboren am 9. Oktober 1940 bekam er als zweiten Vornamen “Winston”, den Namen des britischen Premiers in der Zeit des 2. Weltkriegs. Seine Jugend verbrachte er zunächst bei seiner Mutter in Liverpool, später zog er zu Tante und Onkel, und verlor so auch den  Kontakt zu seiner Mutter. Schon früh zeigte er ein beachtliches musikalisches Talent, lernte mehrere Instrumente, schrieb  aber auch Texte und Parodien und zeichneten Karikaturen seiner Lehrer – unbekannte Seiten eines großen Künstlers. Durch dieses Interesse begann sich auch die Beziehung zu seiner Mutter wieder zu intensivieren, die ihn förderte, aber 1958 bei einem Autounfall ums Leben kam.

Ende 1956 gründete er schließlich mit Schulkameraden seine erste Band, die “Quarrymen”, benannt nach seiner damaligen Schule. So lernte er auch Paul McCartney kennen, von dem er so begeistert war, dass er ihn in die Band aufnahm. Gemeinsam mit Stuart Sutcliffe kam John Lennon schließlich auf die Idee, die Band umzubenennen, zunächst in “Beatals”, dann letztendlich in “Beatles”. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte ohnegleichen, die Geschichte einer Band, die Millionen begeistern sollte.

Mehrere Reisen nach Hamburg begründeten den Erfolg der Band, trotz des Verlustes des Bassisten Stuart Sutcliffe, der bei seiner Verlobten blieb und zwei Jahre später plötzlich starb, konnte sich die Gruppe etablieren. Besonders John Lennon verstand es, das Publikum mit Anekdoten und Witzen zu unterhalten. So begann in den 1960ern der Erfolg der Band, der Jahrzehnte anhalten sollte. Die Alben stürmten die Hitlistparaden Großbritanniens, bei Tourneen wurden die Beatles gefeiert. Einziger schwarzer Fleck war ein Interview John Lennons, bei dem er sich sehr negativ über das Christentum äußerte. Was in England wenig Beachtung fand, führte jedoch trotz Entschuldigung in letzter Konsequenz zum Einstellen der Tourneen in der USA.

Es begann die Zeit der Studioaufnahmen, die Zeit der weltberühmten Lennon/McCartney Produktionen, jener Songs wie Strawberry Fields Forever oder Lucy in the Sky with Diamonds, die den Erfolg für die Ewigkeit zementierten. Doch gleichzeitig begann auch der schleichende Niedergang der Beatles, der bis zu ihrer Auflösung führen sollte. Durch die immer engere Bindung zu seiner zweiten großen Liebe, der japanischen Avantgarde-Künstlerin Yoko Ono, löste sich langsam der Zusammenhalt der Band, bis zu ihrer Auflösung 1970.

Dafür begann das zunehmende Engagment Lennons für den Frieden, dem er beispielsweise die Flitterwochen mit Yoko Ono widmete, als das Paar eine Woche lang im Bett sitzend Interviews gab und für den Frieden appellierte. Später lernte er auch noch den Musiker Elton John kennen, mit dem er einige Male gemeinsam musizierte. 1980 wurde er schließlich von einem wohl geistig verwirrten Attentäter erschossen, der noch heute dafür im Gefängnis sitzt. Es war nicht nur das Ende eine unvergleichlichen Musikerkarriere, es war das Ende eines einzigartigen Künstlers.

John Lennon war kein ausgemachter Gutmensch, auch er war drogensüchtig, betrog seine Frau und stritt mit den Bandmitgliedern, doch er hat unglaublich viel geleistet und die Welt der Musik wäre ohne ihn ein ganzes Stück ärmer.

Das Biest

  • http://schoeber.wordpress.com Timo Schöber

    Leider musste er diesen Planeten viel zu früh verlassen. :(