Stellungnahme zu den Vorkommnissen in Sibirien

Nachdem man jetzt sogar ein Forschungsteam zusammenstellt, ist es für mich an der Zeit zu den Ereignissen in Sibirien Stellung zu nehmen.

Nachdem man jetzt sogar ein Forschungsteam zusammenstellt, ist es für mich an der Zeit zu den Ereignissen in Sibirien Stellung zu nehmen.

Liebe “Bild”, liebe russische Regierung,

die Vorkommnisse des letzten Monats bedauere ich zutiefst. Ich gebe ehrlich zu, dass ich vor Haustieren nicht halt gemacht hab. Jedoch habe ich diese nicht wie behauptet verspeist, ich habe sie lediglich vor hungrigen Bären gerettet. Bei der Behauptung, ich würde hungrigen Bären das Essen stellen, handelt es sich also ebenfalls um einem Irrtum. Ich habe diese verwirrten Tiere lediglich darauf hingewiesen, dass ich es nicht für angebracht halte diesen armen Haustieren die Schuld für diese verheerenden Waldbrände aufzudrängen.

Nun zu ihren schrecklichen Behauptungen über meine Statur. Ich bin weder ausgehungert, noch gehe ich seltsam gebückt. Mein Körperbau ist nicht auf mangelnde Ernährung zurückzuführen, sondern basiert auf dem Verzicht von Alkohol und übermäßig fetter Nahrung. Die gebückte Haltung kommt wohl einfach davon dass mir kalt war. Verdammt wir reden von Sibirien!

Die dicke Wolle ist auf meinen Bartwuchs zurückzuführen, jedoch war mir in den eisigen Weiten Sibiriens nicht die Möglichkeit für eine Trockenrasur gegeben. Außerdem sind wir uns doch einig, ein dicker Flauschebart hält nunmal wärmer ;)

Ich hoffe damit die größten Irrtümer über meinen vergangenen Russlandaufenthalt aus der Welt schaffen zu können. Und denken sie bitte über die Gefühle der Yetis nach, bevor sie erneut solche falschen Behauptungen in die Welt setzen. Auch wir haben Gefühle! Leiten sie diesen Brief doch bitte an ihre chinesischen Freunde weiter.

Mit freundlichem Knurren,

der Yeti

Urlaubsfoto von meinem letzten Kalifornienaufenthalt unter dem Pseudonym "Bigfoot"